Das Selbst möchte seine eigenen Ziele setzen und erreichen, es geht um materielle Belohnung, aber auf eine Art und Weise, dass nicht der Neid und die Missgunst der anderen geweckt werden. Auf dieser Stufe findet man den Kapitalist und Materialist. Hier geht es um kalkulierten Selbstausdruck, ohne andere aufzubringen, doch mit der Absicht, die Belohnung sofort einzustreifen, so dass es später zu keinen Vergeltungsmaßnahmen kommt. Der Materialist glaubt, dass er Erfolg durch geschickte Manipulation des Systems haben kann. Diese Stufe ist der Grundpfeiler des Denkens der modernen industrialisierten Nationen. Zeigt sich in einer hoch technisierten Gesellschaft, ebenso bei Verkauf, Marketing und Werbung.
"Ich will meinen Gewinn maximieren "
Beginn:
vor 300 Jahren
Maxime:
Kalkuliertes Verhalten, um nicht den Ärger und die Missgunst der anderen zu erregen.
Perspektive:
Die Welt ist voll Reichtum, der ungeahnte Möglichkeiten für jeden Einzelnen und ganze Kulturen bietet.
Lebensziel:
Lösungsstrategien:
Erscheinungsform:
Materialistisches Weltbild der westlichen Industrienationen; abhängig von der ständigen Weiterentwicklung
im High-Tech-Bereich; der überwiegende Teil der Bevölkerung ist sehr statusbewusst und versucht sich in der
sozialen Rangfolge ständig aufzusteigen.
Organisationsstruktur:
Hierarchie, bürokratisch - Status orientiert, funktionale Autorität ist eine wichtige Eigenschaft für Entscheidungsträger
Kommunikation:
verläuft von oben nach unten und seitwärts; Menschen interessieren sich ganz pragmatisch nur für das,
was am Ende für sie herausspringt (Karriere, Geld, Ansehen)
Lernsystem:
Erwartungslernen, indem das Ziel des Lernens ihre Bedürfnisse befriedigt; Sie brauchen Belohnung, um
motiviert zu sein und sie lernen am besten durch eigene Anstrengung und wechselnde Lernumgebungen.
Lernstil:
Versuch und Irrtum - Experimentieren, Wettbewerbsbeispiele mit Hightech; Nutzung von Technologien wirkt
motivierend; Freude am Analysieren und Auseinander nehmen von Gegenständen bzw. dem Wiederzusammensetzen zu
etwas Besserem; fast zwanghafter Antrieb der Beste zu sein, was häufig zu Dauerstress und kardiovaskulären
Erkrankungen führt. Daher werden die Regeln eines Spiels zu meistern nicht als Selbstzweck erlebt, sondern
als Mittel, um zu siegen; Risiko erhöht das Abenteuer, verlieren solche Menschen, erleben sie sich als
Versager und am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt.
Lernanreize:
Zeugnisse, verbesserter Status
Beispiel:
Du bist ein sehr erfolgreicher Jungunternehmer. Du bist auf dem Markt, um zu gewinnen und du bist sehr
erfolgreich. Du arbeitest viel und verdienst viel Geld. Du bist optimistisch, gehst Risiken ein. Du nutzt
die Ressourcen, die die Erde dir bietet, um ein Leben im Überfluss zu führen. Du hast viele Trainingsprogramme
besucht und kennst viele der Erfolgsgesetze. Du suchst deine Autonomie und Unabhängigkeit. Du magst Wettbewerb
(Menschen wie J. R. Ewing aus Dallas).
Anteil an der erwachsenen Bevölkerung:
ca. 30%
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